Laura La Risa Flamenco

Laura la Risa 

Auftritte von Laura la Risa:
Solo, im Ensemble, mit Kindern

Tanz, Schauspiel und Gesang – Flamenco on stage

Laura la Risa tritt als Solistin mit musikalischer Begleitung auf. Sie kann angefragt werden für Einlagen und Auftritte bei privaten und öffentlichen Festen, Flamencoabende in Konzerthäusern und an größeren Veranstaltungsorten. Flamencotanztheaterstücke von und mit Laura la Risa können ebenfalls auf Anfrage gebucht werden.


Solo-Auftritte

“… mit ihrem Solo-Auftritt brachte Laura la Risa den Flamenco-Abend im Statthaus Böcklerpark zum Höhepunkt. Jeder Schritt, jede Drehung, jeder Sprung, die Bewegung der Hände bis hin zur Mimik schienen hier den Grad der Vollendung zu erreichen. Alles passte zusammen und harmonisierte vollkommen miteinander. Es schien, als hätten die Füße mit ihrem Rhythmus den Körper, bis hin zu den im Scheinwerferlicht blitzenden dunklen Augen, zu einem Feuer entfacht, dessen Anziehungskraft sich niemand entziehen kann und an diesem Abend auch sicherlich niemand konnte …”
Berliner Abendblatt am 02.01.2001


Auftritte im Ensemble

Eigene Flamenco-Theater-Produktionen
“…Ihre Flamencotheaterinszenierungen entwickelt und choreographiert die Künstlerin selbst, wobei sie sich hier oft auch moderner Mittel bedient.”

Flamenco-Auftritte
Tuya para siempre (Für immer Dein)
1997 im Statthaus Böcklerpark Berlin
Das Flamencotanztheater spielt in einem Dorf in Andalusien, wo eine schöne Maid und der begehrteste Draufgänger der Region verheiratet werden. Die Familie hat es so entschieden.
Foto: Marco Priske
Der junge Mann nimmt jede Gelegenheit wahr, hurt schon in der Hochzeitsnacht mit anderen. Er besudelt die Ehre des Familienclans und die des Dorfes durch seine Haltlosigkeit derart, dass die Frauen keine andere Möglichkeit mehr sehen, als ihn gemeinsam zu töten…


Auftritte mit Kindern

Die 4 – 16 jährigen treten im Rahmen der Flamencoschule minderstens 2-3 mal jährlich im Rahmen einer Flamencogala oder eines Kinderflamencotheaters auf. Daneben besteht die Möglichkeit, an öffentlichen Schul – oder Straßenfesten, sowie Kinderveranstaltungen , einer Flamencotheateraufführung, aber auch auf Kinderveranstaltungen mit der Kindergruppe “Laura la Risa, niñas y flores” aufzutreten. Außerdem nimmt die Kindergruppe von Laura la Risa mit dem Verein “la Vasca Flamenca e.V.” jährlich am Karneval der Kulturen in Berlin teil.

“Mi abuela”
am 14. August 2005 beim Flamencofestival im Pfefferberg, Berlin
(mi abuela = spanisch: meine Oma)

Mario mag seine Oma. Er ist sogar stolz auf sie. Oma kann man alles erzählen, sie kennt viele Tricks und Spiele. Außerdem tanzt Oma auf jeder Fiesta und das ist immer ein Spaß. Wenn Oma zwischendurch mal einschläft, kitzelt und kneift er sie wach. Nicht doll, nur so, dass sie sich erschreckt und ein wenig meckert. Aber an diesem Morgen ist alles anders. So sehr Mario Oma auch kneift, sie rührt sich nicht. Oma ist tot. Für alle Kinder, die jemanden verloren haben, den sie sehr, sehr lieb hatten. Ein Flamencotheaterstück von und mit Laura la Risa und 20 ihrer SchülerInnen im Alter von 4 – 18 Jahren.

Paloma Blanca
2004 im Flamencofestival im Pfefferberg Berlin

Die Geschichte eines Mädchens, das in einer anderen Welt lebt, als die anderen Kinder aus ihrer Straße. Paloma ist neu in der Straße voller unterschiedlicher Kinder. Sie ist anders, als die anderen. Sie kann nicht sprechen und nicht hören. Sie schwebt durch die Straße, wie eine weiße Taube, die nur langsam zur Landung herabkommt. Die anderen Kinder ärgern sich oft untereinander. Paloma kann nicht hören, was sie zu ihr sagen. Sie beobachtet die anderen Kinder. Inspiriert ist sie jedoch vom klassischen Flamenco, der in Balladen und Tänzen seinen Ausdruck findet. Laura la Risa schafft es, Poesie und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart zu verschmelzen, so dass die Zuschauer ihr willig bis zum Ende und darüber hinaus folgen wollen…

Verde y Azul (Blau und Grün)
2003 im Flamencofestival im Pfefferberg Berlin, “la Luz” Berlin, Statthaus Böcklerpark Berlin

Das Flamencomärchen erzählt von einer kindlichen Mondprinzessin, die sich Geschichten von der Regenbogenfrau erzählen lässt. Diese handeln vom Leben der Kinder auf dem grün-blauen Planeten Erde. Diesmal landen die beiden mittels eines Blicks durch ihr Fernrohr in Andalusien. In Sevilla ist die Feria, ein großes Fest, bei dem alle in farbenprächtigen Kostümen dabei sein wollen. Drei arme Straßenjungen wollen, indem sie sich als Schuhputzer verdingen, Geld verdienen, um für ihre Schwester ein Tanzkleid zu kaufen. Als sie merken, dass das Geld verdienen schwer ist und auch die Wahrsagerin keinen Ausweg mehr weiß, stehlen sie das Kleid aus dem Laden… Dank der kleinen Mondprinzessin nimmt die Geschichte dennoch ein gutes Ende.